Blaubandbärbling bedroht Karpfen und Schleien – Invasive Art aus Asien

Immer wieder werden invasive Arten zum Problem für unsere Gewässer. Aktuell ist der Blaubandbärbling auf dem Vormarsch und bedroht Karpfen und Schleien.

Mit einer bescheidenen Größe von knapp zehn Zentimetern wirkt der Asiatische Blaubandbärbling wie ein harmloser Friedfisch. Doch die aus Asien eingeschleppten Karpfenartigen werden für viele ihrer Artverwandten zur Bedrohung. Der Störenfried ist jedoch schwierig zu bekämpfen – Angelverbände und Naturschutzbund stehen vor einer großen Aufgabe.

Schon alleine der Transportweg der Fischeier ist kaum zu kontrollieren. Der Nachwuchs des Blaubandbärblings wird von Wasservögeln unbemerkt mitgetragen und so in sämtliche Gewässer der Republik verteilt. In Flüssen und Seen angekommen, vermehren sich die invasiven Fische rasant und stellen eine Bedrohung für viele heimischen Arten dar.  Die kleinen Vertreter der Cypriniden konkurrieren mit heimischen Tieren um Nahrung – und fügen ihnen mitunter tiefe Wunden zu. Vor allem Karpfen und Schleien sollen immer öfter von solchen Attacken betroffen sein.

Der Blaubandbärbling ernährt sich gerne von Karpfen-Fleisch

Weiterlesen aus der Quelle Blinker.de

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